Ratgeber
Französiche Bulldogge
Welpenkauf
Der Kauf eines Welpen ist eine Herzensentscheidung – und zugleich eine große Verantwortung. Wer sich für eine moderne Französische Bulldogge interessiert, sollte nicht nur auf das Aussehen achten, sondern vor allem auf Gesundheit, Aufzucht, Wesen und Zuchtethik.
Worauf Sie beim Welpenkauf achten sollten:
Gesundheit steht über Optik
Eine moderne Französische Bulldogge erkennt man an einem funktionalen Körperbau: ein längerer Rumpf, muskulöse, höhere Vorder- und Hinterläufe und eine insgesamt athletische Erscheinung ermöglichen natürliche Bewegung und Stabilität. Welpen sollten immer frei atmen – achten Sie besonders auf offene Nasenlöcher und eine ruhige, geräuschlose Atmung auch beim spielen. Atemgeräusche sind kein Rassemerkmal, sondern ein ernstzunehmendes Warnsignal.
Beobachten Sie die Elterntiere genau.
Achten Sie besonders auf Hautfalten und Pfoten. Eine übermäßige Nasefalte – führt häufig zu Rötungen, Entzündungen und dauerhaft verstopften Tränenkanälen und ist ein klares Zeichen für ungesunde Linien.
Bulldoggen mit Farbverdünnung (Sonder- oder Trendfarben) zeigen oft gerötete Zwischenräume der Pfotenballen. Diese sind meist in Verbindung mit dem Gen-Deffekt allergisch bedingt und gehen mit ständigem Pfotenschlecken sowie chronischem Juckreiz im Brust- und Rumpfbereich einher.
Fragen Sie nach Gesundheitskonzepten
Seriöse Züchter können ihr Gesundheitskonzept nachvollziehbar erklären. Themen wie CDDY / IVDD, DVL2 sowie der bewusste Verzicht auf den D-Lokus sollten offen angesprochen werden. Sogenannte Sonder- oder Trendfarben bergen ein erhöhtes Risiko für Haut- und Fellprobleme, insbesondere Farbverdünnungsalopezie (Alopecia) die tödlich endet. Die Fellfarbe darf niemals wichtiger sein als Gesundheit und Lebensqualität.
Aufzucht im Familien- und Sozialverbund
Welpen sollten von Beginn an vielfältige soziale Kontakte erleben. Der Umgang mit Kindern, Erwachsenen und auch älteren Menschen ist ebenso wichtig wie das frühe Kennenlernen anderer Artgenossen. Durch kontrollierten Kontakt zu Hunden, Katzen sowie Hoftieren wie Hühnern oder Enten wird der natürliche Jagdtrieb bewusst minimiert. Die Welpen lernen, andere Tiere nicht als Beute, sondern als schützenswerte Lebewesen wahrzunehmen – ein wichtiger Baustein für einen ausgeglichenen, sozialen Begleithund.
Charakter ist unverzichtbar
Der typische Frenchie ist lieblich, verspielt, humorvoll. Durch ihr sensibles, menschenbezogenes Wesen besitzen Frenchies ein großes Potenzial als Therapie- und Begleithunde, insbesondere für Menschen mit psychischen, körperlichen oder geistigen Behinderungen.
Verantwortung endet nicht mit dem Auszug
Ein verantwortungsvoller Züchter bleibt Ansprechpartner auf Lebenszeit – in guten wie in schwierigen Phasen – ähnlich wie in einer Ehe. Verantwortung endet nicht mit der Übergabe des Welpen. Ab hier beginnt lediglich eine neues Kapitel.
Die moderne Französische Bulldogge ist kein Trend, keine neue Modeerscheinung und auch keine „neue Rasse“. Sie ist ein gesundes Zukunftsideal eines Hundes, der die Fehler vergangener Zucht ausmerzen soll und die Zukunft der Französischen Bulldogge als Rasse sichern kann – funktional, gesund und wesensstark.
Haltung
Unsere Französische Bulldoggen sind liebevolle, menschenbezogene und anpassungsfähige Begleithunde. Aufgrund ihres freundlichen Wesens eignet sie sich sowohl für Familien als auch für Einzelpersonen und können problemlos in einer Wohnung gehalten werden.
Französische Bulldoggen sind sehr anhänglich und suchen die Nähe zu ihren Menschen. Sie sollten nicht über längere Zeit alleine gelassen werden, da sie stark auf soziale Kontakte angewiesen sind. Regelmäßige Spaziergänge und moderate Bewegung sind wichtig,
Ein stabiles Umfeld mit festen Tagesabläufen unterstützt das Wohlbefinden der Französischen Bulldogge. Sie sind verspielt, intelligent und lernen gerne, benötigen jedoch eine konsequente, liebevolle Erziehung ohne Härte.
Pflege
Die Pflege der Französischen Bulldogge ist grundsätzlich unkompliziert. Das kurze, glatte Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, um lose Haare zu entfernen und die Haut gesund zu halten. Besonderes Augenmerk gilt den Hautfalten im Gesicht, da sich dort Schmutz und Feuchtigkeit ansammeln können. Diese sollten regelmäßig und sanft – beispielsweise mit lauwarmem Kamillenwasser – gereinigt und anschließend sorgfältig getrocknet werden, um Rötungen oder Entzündungen zu vermeiden. Wir legen großen Wert darauf, ausschließlich mit Phänotypen zu züchten, die nur eine geringe Nasenfalte aufweisen, um pflegebedingte und gesundheitliche Probleme bestmöglich zu reduzieren.
Krallenpflege bei der Französischen Bulldogge
Die Krallenpflege ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge bei der Französischen Bulldogge. Da sich die Krallen – besonders bei Wohnungshunden oder bei wenig Bewegung auf hartem Untergrund – nicht immer ausreichend von selbst abnutzen, sollten sie regelmäßig kontrolliert werden.
Zu lange Krallen können zu Fehlstellungen der Pfoten, Schmerzen beim Laufen und langfristig zu Problemen an Gelenken und Wirbelsäule führen. In der Regel ist ein Kürzen der Krallen alle drei bis vier Wochen sinnvoll. Dabei sollte darauf geachtet werden, nicht in das gut durchblutete „Leben“ der Kralle zu schneiden, da dies schmerzhaft ist und bluten kann. Bei hellen Krallen ist dieser Bereich gut sichtbar, bei dunklen Krallen sollte besonders vorsichtig und schrittweise gekürzt werden.
Für die Krallenpflege eignen sich spezielle Krallenscheren oder -schleifer für Hunde. Wer unsicher ist, kann das Kürzen der Krallen vom Tierarzt oder einem professionellen Hundefriseur durchführen lassen. Eine frühe Gewöhnung bereits im Welpenalter erleichtert die regelmäßige Pflege erheblich.
Ohrenpflege bei der Französischen Bulldogge
Die Ohren der Französischen Bulldogge stehen aufrecht und sind gut belüftet, dennoch neigen sie zu Verschmutzungen und gelegentlich zu Entzündungen durch hefebakterien. Eine regelmäßige Kontrolle und säüberung der Ohren ist daher besonders wichtig.
Die Ohren sollten etwa einmal pro Woche überprüft und einmal im Monat mittels Ohrenreiniger gerinigt werden. Ein gesundes Hundeohr ist sauber, geruchslos und zeigt keine Rötungen. Leichte Verschmutzungen können vorsichtig mit einem weichen Tuch oder Wattepad entfernt werden. Für die Reinigung empfiehlt sich ein spezieller Ohrenreiniger auf Chlorhexidinbasis für Hunde, der den Gehörgang sanft säubert und überschüssigen Ohrenschmalz löst.
Wichtig ist, niemals Wattestäbchen tief in den Gehörgang einzuführen, da dies Verletzungen verursachen oder Schmutz weiter nach innen schieben kann. Zeigen sich Anzeichen wie starker Geruch, vermehrtes Kratzen, Kopfschütteln oder Rötungen, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden, da dies auf eine Entzündung (Otitis Externa) oder einen seltenen Milbenbefall hindeuten kann.
Fütterungsempfehlung
Wichtiger Hinweis zur Fütterung:
Eine Monoprotein-Fütterung ist besonders empfehlenswert. Das bedeutet, dass über mehrere Tage hinweg nur eine tierische Proteinquelle gefüttert wird, zum Beispiel mehrere Tage Huhn, anschließend mehrere Tage Kaninchen oder eine andere Proteinart. Häufiger Proteinwechsel innerhalb eines Tages sollte aufmerksam vermieden werden – Achtung Leckerlies!
Eine Mischfütterung wird empfohlen, bestehend aus hochwertigem Trocken- und Nassfutter sowie BARF-Mahlzeiten zwischendurch. Diese Kombination kann die Akzeptanz verbessern und sorgt für eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
Wichtig ist dabei die Abwechslung über einen längeren Zeitraum, nicht innerhalb einer einzelnen Mahlzeit. Dieses Prinzip orientiert sich an der Natur:
Der Wolf frisst an einem erlegten Beutetier oft mehrere Tage und nimmt dabei überwiegend nur eine Proteinquelle zu sich. Erst danach erbeutet er ein anderes Tier und wechselt damit das Protein.
Wir selbst setzen dieses Prinzip praktisch um: Eine Woche im Monat füttern wir Huhn, eine Woche Kaninchen, eine Woche Lamm und so weiter. So erhält der Hund über den Monat hinweg eine abwechslungsreiche, natürliche Proteinzufuhr, ohne die Verdauung zu überlasten und das Risiko von Unverträglichkeiten zu reduzieren.
Pflege
Die Pflege der Französischen Bulldogge ist grundsätzlich unkompliziert. Das kurze, glatte Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, um lose Haare zu entfernen und die Haut gesund zu halten. Besonderes Augenmerk gilt den Hautfalten im Gesicht, da sich dort Schmutz und Feuchtigkeit ansammeln können. Diese sollten regelmäßig und sanft – beispielsweise mit lauwarmem Kamillenwasser – gereinigt und anschließend sorgfältig getrocknet werden, um Rötungen oder Entzündungen zu vermeiden. Wir legen großen Wert darauf, ausschließlich mit Phänotypen zu züchten, die nur eine geringe Nasenfalte aufweisen, um pflegebedingte und gesundheitliche Probleme bestmöglich zu reduzieren.
Krallenpflege bei der Französischen Bulldogge
Die Krallenpflege ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge bei der Französischen Bulldogge. Da sich die Krallen – besonders bei Wohnungshunden oder bei wenig Bewegung auf hartem Untergrund – nicht immer ausreichend von selbst abnutzen, sollten sie regelmäßig kontrolliert werden.
Zu lange Krallen können zu Fehlstellungen der Pfoten, Schmerzen beim Laufen und langfristig zu Problemen an Gelenken und Wirbelsäule führen. In der Regel ist ein Kürzen der Krallen alle drei bis vier Wochen sinnvoll. Dabei sollte darauf geachtet werden, nicht in das gut durchblutete „Leben“ der Kralle zu schneiden, da dies schmerzhaft ist und bluten kann. Bei hellen Krallen ist dieser Bereich gut sichtbar, bei dunklen Krallen sollte besonders vorsichtig und schrittweise gekürzt werden.
Für die Krallenpflege eignen sich spezielle Krallenscheren oder -schleifer für Hunde. Wer unsicher ist, kann das Kürzen der Krallen vom Tierarzt oder einem professionellen Hundefriseur durchführen lassen. Eine frühe Gewöhnung bereits im Welpenalter erleichtert die regelmäßige Pflege erheblich.
Ohrenpflege bei der Französischen Bulldogge
Die Ohren der Französischen Bulldogge stehen aufrecht und sind gut belüftet, dennoch neigen sie zu Verschmutzungen und gelegentlich zu Entzündungen durch hefebakterien. Eine regelmäßige Kontrolle und säüberung der Ohren ist daher besonders wichtig.
Die Ohren sollten etwa einmal pro Woche überprüft und einmal im Monat mittels Ohrenreiniger gerinigt werden. Ein gesundes Hundeohr ist sauber, geruchslos und zeigt keine Rötungen. Leichte Verschmutzungen können vorsichtig mit einem weichen Tuch oder Wattepad entfernt werden. Für die Reinigung empfiehlt sich ein spezieller Ohrenreiniger auf Chlorhexidinbasis für Hunde, der den Gehörgang sanft säubert und überschüssigen Ohrenschmalz löst.
Wichtig ist, niemals Wattestäbchen tief in den Gehörgang einzuführen, da dies Verletzungen verursachen oder Schmutz weiter nach innen schieben kann. Zeigen sich Anzeichen wie starker Geruch, vermehrtes Kratzen, Kopfschütteln oder Rötungen, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden, da dies auf eine Entzündung (Otitis Externa) oder einen seltenen Milbenbefall hindeuten kann.
Standardfarben
Die Standardfarben der Französischen Bulldogge sind gestromt, gescheckt und fawn. In den letzten Jahren haben sich sogenannte Sonderfarben, die nicht im Standard vorgesehen sind, stark verbreitet. Auch wenn manche Farben vor Generationen durch Einkreuzungen entstanden sind, gelten die meisten Linien heute als rasserein. Unter den Farbzüchtern gibt es fachkundige Bullyfreunde, die Typ, Charakter und Gesundheit gleichermaßen berücksichtigen.
Gesundheitlich problematisch können nur Farben sein, die durch das Dilute-Gen oder Merle entstehen. Das Dilute-Gen kann bei anderen Rassen wie Dobermann oder Pinscher zu Fell- und Hautproblemen führen. Bei Französischen Bulldoggen gibt es keinen wissenschaftlich belegten Nachweis für CDA (Color Dilute Alopecia), wohl aber einzelne Berichte sowie eigene Erfahrungen.
Unsere Haltung:
Unabhängig von der wissenschaftlichen Beweislage stellen wir uns eine klare Frage: Warum ein potenzielles Risiko eingehen, wenn es vermeidbar ist? Wir sehen zu viele Hunde, die unter Hautproblemen, Allergien und dauerhaftem Juckreiz leiden – oft ein Leben lang. Deshalb züchten wir bewusst für Gesundheit statt Farbe, für Lebensqualität statt Trend und minimieren Risiken, statt sie zu relativieren.
Ein Hund muss nicht außergewöhnlich aussehen – er muss sich wohlfühlen dürfen, unten im Bild von links nach rechts; die Standardfarben der Frenchies – fawn (semmelbraun), Brindle (getigert) und in Pied (weiß-gefleckt)
Charakter
Die Französische Bulldogge ist ein liebevoller, treuer und sehr menschenbezogener Begleiter. Sie liebt Nähe, orientiert sich stark an ihren Menschen und begleitet sie sprichwörtlich auf Schritt und Tritt. Alleinsein liegt ihr weniger – dafür schenkt sie umso mehr Zuneigung. Wer Frenchies zu lange alleine lässt – wird meist mit einer anstehenden Überrasachung zuhause bestraft.
Frenchies sind sensibel, aufmerksam und feinfühlig. Genau diese Eigenschaften machen sie zu hervorragenden Therapie- und Begleithunden, besonders für Kinder mit und ohne Behinderungen oder psychischen Entwicklungsstörungen. Sie begegnen Menschen offen, geduldig und ohne Vorurteile.
Trotz ihrer ruhigen, ausgeglichenen Art steckt in jedem Frenchie eine fröhliche, verspielte Seite: Mindestens einmal am Tag gibt es garantiert einen typischen „Zoomie“, bei dem Lebensfreude und Humor sichtbar werden.
Ein Frenchie ist kein normaler Hund „nebenbei“ – er ist „mehr“ Mensch wie ein Familienmitglied, Herzenshund und verlässlicher Begleiter fürs Leben.
Erbkrankheiten
Wir sind uns der gesundheitlichen Herausforderungen bewusst, die bei der Französischen Bulldogge in der Vergangenheit durch extreme Zuchtmerkmale entstanden sind. Erkrankungen wie Chondrodystrophie (CDDY) und IVDD, Wirbelsäulenfehlbildungen (DVL2/Keilwirbel, eingewachsene Ruten), Hüftdysplasie, degenerative Myelopathie sowie die Folgen ausgeprägter Brachyzephalie nehmen wir sehr ernst. Durch gezielte Zuchtauswahl, genetische Untersuchungen und den klaren Fokus auf funktionale Anatomie und gesunde Körperproportionen setzen wir alles daran, diese Probleme Schritt für Schritt auszumerzen und dort zu belassen, wo sie hingehören – in der Vergangenheit. Für diesen Weg stehen wir mit unserem Namen, unserer Verantwortung und unserer Überzeugung.
Chondrodystrophie
CDDY ist eine genetische Variante, die für verkürzte Gliedmaßen verantwortlich ist. Was häufig als rassetypisch wahrgenommen wird, kann erhebliche Auswirkungen auf den Bewegungsapparat haben.
Hunde mit CDDY besitzen ein deutlich erhöhtes Risiko für Bandscheibenerkrankungen. Die Bandscheiben altern schneller, verlieren an Elastizität und können frühzeitig Schäden verursachen. Dies kann zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder neurologischen Ausfällen führen.
CDDY steht in engem Zusammenhang mit IVDD.
Bandscheibenerkrankung
IVDD beschreibt Erkrankungen der Bandscheiben, bei denen sich diese verhärten, vorwölben oder in den Wirbelkanal austreten. Dadurch kann Druck auf Nerven oder das Rückenmark entstehen.
Mögliche Folgen sind Rückenschmerzen, ein unsicherer Gang, Koordinationsprobleme bis hin zu Lähmungen. Besonders gefährdet sind Hunde mit kurzem, gedrungenem Körperbau und genetischer Vorbelastung.
DVL2 – Skelettfehlentwicklungen und Keilwirbel
Das DVL2-Gen ist an verschiedenen strukturellen Fehlbildungen beteiligt, die häufig mit extremen Zuchtmerkmalen einhergehen. Dazu zählen ein stark verkürzter Schädel, ein sehr kompakter Körperbau sowie Fehlbildungen der Wirbelsäule.
Eine häufige Folge sind sogenannte Keilwirbel. Dabei handelt es sich um ungleichmäßig geformte Wirbelkörper, die die Wirbelsäule verkrümmen oder instabil machen können. Keilwirbel können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und neurologische Symptome verursachen und die Belastbarkeit des Hundes deutlich reduzieren.
Die Wirbelsäule als Zentrum
Die Wirbelsäule ist das tragende Element des Körpers und spielt eine entscheidende Rolle für Beweglichkeit und Lebensqualität. Viele gesundheitliche Probleme der Französischen Bulldogge hängen direkt oder indirekt mit ihr zusammen.
Eine gesunde Wirbelsäule benötigt ausreichend Länge, gleichmäßig geformte Wirbel, stabile Bandscheiben und eine gut entwickelte Muskulatur. Zu kurze und extrem kompakte Körperformen erhöhen den Druck auf Bandscheiben, begünstigen Keilwirbel und steigern das Risiko neurologischer Erkrankungen.
Hüftdysplasie
Hüftdysplasie ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, bei der Hüftkopf und Hüftpfanne nicht optimal zueinander passen. Auch kleinere Rassen wie die Französische Bulldogge können betroffen sein.
HD kann Schmerzen, Lahmheit, frühzeitige Arthrose und eine eingeschränkte Bewegungsfreude verursachen. Eine sorgfältige züchterische Auswahl und entsprechende Untersuchungen sind daher von großer Bedeutung.
Degenerative Myelopathie
Die degenerative Myelopathie ist eine erblich bedingte Erkrankung des Rückenmarks. Sie verläuft schleichend und beginnt meist mit einer zunehmenden Schwäche der Hinterhand.
Im weiteren Verlauf kommt es zu Koordinationsverlust und fortschreitenden Lähmungen. Die Erkrankung ist nicht heilbar, kann jedoch durch Gentests sicher erkannt und züchterisch vermieden werden.
Brachyzephalie
Die stark verkürzte Nase ist eines der bekanntesten Merkmale der Französischen Bulldogge, stellt jedoch ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Verengte Atemwege können zu Atemnot, eingeschränkter Belastbarkeit, Überhitzung sowie Schlaf- und Kreislaufproblemen führen.
Eine funktionale Kopfform mit längerer Nase und freieren Atemwegen ermöglicht eine bessere Sauerstoffversorgung und steigert die Lebensqualität deutlich.
Kostenübersicht Welpen
Bei einer verantwortungsvollen Zucht entstehen viele Kosten, die weit über den reinen Kaufpreis hinausgehen. Wir möchten für unsere Welpenkäufer transparent darstellen, wofür wir investieren, um gesunde, sozial gut entwickelte und glückliche Frenchies großzuziehen:
Realistisch betrachtet:
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Ein Welpe kostet in einer verantwortungsvollen Zucht inklusive aller Gesundheitsmaßnahmen, Genetiktests und Aufzuchtmaterialien schnell mehrere tausend Euro pro Tier, auch wenn der Kaufpreis niedriger erscheinen mag.
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Wer Wert auf Gesundheit, Wesen und Lebensqualität legt, investiert bewusst in Gesunde Frenchies statt billiger Französischen Bulldoggen Welpen.
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Diese Investitionen sichern einen stressfreien Start, eine stabile Entwicklung und langfristige Lebensqualitätfür den Welpen – und geben den Familien Sicherheit.
Zuchtkosten
Seriöse Züchter
Ein verantwortungsvoller Züchter stellt Gesundheit, Wesen und Lebensqualität über äußere Merkmale oder Farben. Seriöse Zuchten achten auf gesunde Elterntiere, genetische Untersuchungen und eine alltagsnahe, liebevolle Aufzucht, bei der Französische Bulldoggen Welpen von Anfang an gut sozialisiert und in das Rudel gut eingebunden werden.
Tipps für die Züchterwahl:
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Besuchen Sie den Züchter persönlich und prüfen Sie Elterntiere, Aufzuchtbedingungen und soziale Integration der Welpen.
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Achten Sie auf transparente Auskünfte zu Gesundheitstests, Gentests und Zuchtphilosophie.
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Seriöse Züchter nehmen sich Zeit für Ihre Fragen, üben keinen Druck aus und geben den Welpen frühestens mit 9 Wochen ab.
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Die Zucht sollte funktionale Anatomie und belastbare Gesundheit fördern, nicht extreme Merkmale für Show oder Optik.
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Halten Sie Abstand von günstigen Billigwelpen oder unseriösen Onlineangeboten – ein qualitativ hochwertiger Welpe kostet ca. 2.000,00 bis 3.000,00 € , denn verantwortungsvolle Zucht erfordert Zeit, medizinische Tests und viel Futter sowie Liebe und Zeit in der Aufzucht.
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Ein guter Züchter steht auch nach dem Welpenverkauf als Ansprechpartner zur Verfügung.
Verantwortungsbewusste Züchter legen damit den Grundstein für gesunde, fröhliche Frenchies, die ein glückliches Leben in ihrer neuen Familie führen können.